Der Wunsch zu reiten existierte bereits in frühester Kindheit. In der Heimat Oberbayern war jedoch am Anfang der Sechziger für die Familie ein Reitunterricht unerschwinglich.

Als Ersatzinteressengebiet dienten etwa ab dem elften Lebensjahr Zoologie und da besonders der Bereich Verhaltensbiologie. Vor allem die Veröffentlichungen von Bernhard Grzimek waren dabei richtungweisend.

1966 übersiedlung nach Dresden.

Ab15. August 1966 erster Reitunterricht. Gleichzeitig Stammgast im Dresdner Zoo.

Während der Ferienarbeit im Zoo Gespräche mit Prof. Dr. Wolfgang Ullrich. Dieser bewirkte das Verstehen der notwendigen absoluten Abkehr vom menschlichen Denken bei der Beurteilung von tierischen Verhaltensweisen.

1968 Beginn einer Tierzuchtausbildung im Norden der DDR.

1969 Mitbegründer eines Reitvereins, damals Reitsektion genannt, mit der Funktion eines Stellvertretenden Sektionsleiters und Beginn einer übungsleitertätigkeit.

1971 bis 1973 ehrenamtliche Tätigkeit als Bereiter.

1973 bis 1976 Reiten in Dresden unterbrochen von einem 1,5 Jahre währenden Dienst bei der NVA:

1976 bis 1979 Freizeitreiter in Altbauhof bei Dargun.

Ab 1980 wieder in Ostsachsen als übungsleiter tätig. Seit dieser Zeit wieder verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema Tierpsychologie. Besonders eine Erkrankung an Boreliose mit einem daraus resultierenden Hirntumor und die dabei eingetretenen lateralen Lähmungserscheinungen zwangen zu einem Weg zum Thema Pferd über Körpersprache und Psychologie. Publikationen von Pawlow, Lorenz, Ziemen und Tembrock waren dabei prägend.

1990 bis 1999 gewerbliche Tätigkeit auf dem eigenen Reiterhof mit touristischer Prägung. Die Tätigkeit als Reitlehrer bekam in dieser Zeit immer mehr ein übergewicht auf der psychologischen Seite.

Erster gezielter theoretischer Unterricht auf tierpsychologischem Gebiet1993.

Ab 1995 wurde das daraus entwickelte Seminar obligatorisch für alle Reitschüler des Hofes eingeführt.

Nach der Ausschreibung der gepachteten Weideflächen durch die BVVG zum Verkauf, wären die Pferde ab 2000 nur noch zu einem Dasein in einem Boxenstall verurteilt gewesen. Deshalb Aufgabe des Gewerbes.

Seit 2000 ehrenamtliche Verbandsarbeit für den VWS als Moderator, Seminarleiter Wanderreitführer.

Seit 2004 verstärkte Auseinandersetzung mit der Anatomie des Pferdes und Einbeziehung dieser in die Lehrtätigkeit.

Seit 2005 Reitwegewart des VWS.

Seit 2008 Leiter der Arbeitsgruppe »Wanderreiten«.